woestmann.suelz-koeln.de

Offenes Atelier

3. Oktober 2009, posted by Anne at 5:31:40 pm

Zu den linksrheinischen Offenen Ateliers möchte ich Sie gerne wieder in meinem Atelier im Lichthof …

10. Oktober 14:00 – 18:00 Uhr
11. Oktober 11:00 – 19:00 Uhr

… begrüßen dürfen.

In meinem Atelier möchte ich Ihnen in diesem Jahr vor allem meine neuen Sandbilder zeigen:

Auch wird es wieder eine Gemeinschaftsausstellung aller Künstler der Ateliers Lichthof geben:

Gemeinschaftsausstellung Lichthof

Eröffnung: 11. Oktober 2009 11:00 Uhr

Mi+Fr 16:00 – 19:00 Uhr und nach
Vereinbarung 0221 / 240 51 60

 
Lichthof, Lotharstr. 14-18, 50937 Köln

Ich/Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Anne Wöstmann

Neue Werke

28. Juni 2008, posted by Anne at 9:13:11 pm

Innerhalb des Projektes Garzweiler 2007/2008 entstanden neue Werke, von denen ich Ihnen vier auf dieser Webseite präsentieren möchte:

 
 

Klicken Sie auf die angezeigten Fotos und blättern Sie per Klick auf die Bilder, um die Werke im größeren Format einzusehen.

Reliefs – Collagen – Skulpturen

31. Dezember 2006, posted by Anne at 11:37:28 pm

56 Ansichten von meinen Werken können Sie in den folgenden 6 Galerien einsehen. Klicken Sie auf die angezeigten Fotos und blättern Sie per Klick auf die Bilder.


4 Pénitents von Anne Wöstmann 11 Skulpturen von Anne Wöstmann

11 Reliefs von Anne Wöstmann in der Haute Provence

18 Reliefs von Anne Wöstmann 5 Collagen von Anne Wöstmann

2 Werke in Mischtechnik von Anne Wöstmann

Sand – Erde – Ton

31. Dezember 2006, posted by Anne at 10:00:15 pm

Meine Arbeitsmaterialien – Ton, Sand, Erden – bestimmen den plastischen Charakter meiner Arbeiten: Sandbilder, Reliefs und Tonplastiken. Ebenso bleibt meine Erd-Farbskala überwiegend materialverbunden.

Ton, Sand, Erden bestimmen auch die Werkzeuge: Spachtel, Modellierhölzer, Schwämme…, von denen meine Hände die wichtigsten sind, denn der taktile Aufforderungscharakter dieser Erdmaterialien reizen mich zum unmittelbaren Gestalten und Formen. Anregungen für die Rohform entnehme ich meiner Umwelt; vor allem Steine, Felsen, Berge sind unerschöpfliche Motive.

im Atelier in der Haute Provence

Sand ist für mich ein Material, das ‘Vergänglichkeit’ nicht nur im plastischen Sinn (Verwehen der Spuren im Sand) darstellt, sondern auch im symbolischen: Der Sand verdeckt, deckt zu, macht gleichzeitig neue Linien, Formen sichtbar. Durch das Überarbeiten des gesammelten autobiographischen Collage-Materials mit Sand lasse ich im wahrsten Sinne des Wortes ‘Sand’ über Vergangenes wehen. Das, was der Zufall sichtbar läßt, ist Ausgangspunkt für die Gestaltung, die oft nichts mehr mit dem ‘Vergangenen’ zu tun hat. Was interessiert, ist die Herstellung der Harmonie von Linien und Farbflächen.


Sandcollage Relief, Erde

Die Erdverbundenheit des Menschen drückt sich seit jeher in der den Erdmaterialien innewohnenden Anziehungskraft und Faszination aus. Industriell gefertigte Stoffe bieten keine echte Konkurrenz für Steine, Sand und Erde, denn diese fordern unmittelbar zum intuitiven und absichtvollen Tun auf.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, was es heißt, einen Klumpen Tonerde herzunehmen und daraus alles, was du willst, zu machen. Frrr! surrt das Rad, die Tonerde windet sich wie verrückt, und du stehst dabei und sagst: Ich werde einen Krug, werde einen Teller machen, ich werde einen Leuchter, ich werde den Teufel machen! Das bedeutet Mensch sein, sag ich dir, nämlich Freiheit!

(Nikos Kazantzakis: Alexis Sorbas)

Das ist es eben, was die Arbeit mit Erde nie langweilig werden läßt: sie fordert heraus, behauptet ihren eigenen Anspruch und bietet dennoch ungeahnte Möglichkeiten. Das Entdecken dieser Möglichkeiten, das Überwinden der scheinbaren Grenzen, aber auch das Annehmen der materialeigenen Impulse reizen immer wieder aufs neue. Die vorläufige Idee kann im Dialog mit dem Material vollständig untergehen, ohne als Verlust empfunden zu werden.

pénitents III

Immer wieder ist es die Natur, die ihre unerschöpflichen Motive anbietet: Steine, Felsen, Berge, Erdkrusten… Ihre Gestaltungen wecken Phantasie und Vorstellungskraft. Nicht weniger faszinierend sind gewisse Spuren menschlicher Einwirkungen; klare, architektonische Formen stehen im harmonischen Kontrast zum organisch Gewachsenen der Natur.

‘Klarheitgewinnen’ ist immer ein Akt des Erwachsenwerdens. Nur ist er unbequem im Moment des Geschehens, zwingt er doch zur Selektion, zum Abwurf von Illusionen – sie können nicht bleiben, wenn sie durchschaut werden. Deshalb ist ‘Klarheitgewinnen’ auch immer ein Schritt zur Abstraktion, das Abstrahieren des Wesentlichen vom Unwesentlichen, also gleichzeitig Verlust. Ein Verlust, der vielleicht schmerzt, letztlich aber befreit.

A. Wöstmann-Schnapp